AZ-Beitrag März 2016 „Gleicher Lohn für Frauen“

Die Tiroler Arbeitnehmerinnen haben aufgrund der ohnehin schon schwachen Einkommenssituation  aller Arbeitnehmer in Tirol  mit ca. 10% minus gegenüber Österreichschnitt,  geringe Einkommen. In den meisten Fällen regelt der Kollektivvertrag das Einkommen der Beschäftigten, in diesen Kollektivverträgen wird kein Unterschied zwischen Frau und Mann gemacht. Genauso verhält es sich im öffentlichen Dienst. Wir können bei Lohnungleichheit nicht das Problem auf der gesetzlichen Seite suchen, sondern müssen uns mit der Gesellschaftspolitischen Seite, und der Lebensplanung des jeweiligen Gehaltsempfängers auseinander setzen. Kriterien wie Arbeitskräftemangel, Arbeitskräfteüberschuss, Branchenzugehörigkeit, zusätzliche Qualifikationen, regionale Besonderheiten, haben Einfluss auf das Einkommen der Beschäftigten. Damit Frauen ein höheres Einkommen erzielen muss sich die Berufswahl der Frauen verändern, weg von traditionellen Frauenberufen ( Verkäuferin, Friseurin), hin zu technischen Berufen bei denen man mehr Einkommen erzielen kann. Dazu braucht es das Selbstbewusstsein der Frauen sich zu trauen, und auch die Unterstützung und Förderung der Gesellschaft.

Fraktionsobmann FA-Tirol in der AK-Tirol

Franz Ebster

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